Dachau Memorial Education App 17+

Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern

Entwickelt für iPad

    • Gratis

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Beschreibung

Die App
Die kostenlose "Dachau Memorial Education App" ist eine Anwendung, die den Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau ergänzt. Sie lädt dazu ein, sich unabhängig vom eigenen Aufenthaltsort mit dem Ort, aber auch weiteren Aspekten der Erinnerungskultur zu beschäftigen. Die integrierten Übungen richten sich in erster Linie an Schulklassen.
Lehrkräfte und andere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die einen Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau planen, finden hier sowohl Informationen für die Buchung eines Bildungsangebots als auch Vorschläge zur Vor- und Nachbereitung der Exkursion im Unterricht.
Wir verstehen die App als erweitertes Bildungsangebot. Sie ersetzt weder einen geführten Rundgang oder Workshop vor Ort noch den Audioguide, der im Besucherzentrum erhältlich ist. Das Mindestalter für die Teilnahme an Bildungsangeboten in der KZ-Gedenkstätte und die Nutzung der App ist 13 Jahre.
Die App wird regelmäßig überarbeitet und erweitert. Sie ist im Rahmen des Projekts "fabulAPP" der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern mit Unterstützung der Bayerischen Sparkassenstiftung entstanden.

Das Konzentrationslager Dachau
Am 22. März 1933 eröffnete das NS-Regime ein Konzentrationslager auf dem Areal der stillgelegten "Königlich Bayerischen Pulver- und Munitionsfabrik Dachau". Die Haft- und Terrorstätte bestand zwölf Jahre lang. Mehr als 200.000 Gefangene aus über 40 Nationen waren im KZ Dachau und seinen Außenlagern inhaftiert, mindestens 41.500 Menschen starben dort an Hunger, Krankheiten, Folter, Mord und den Folgen der KZ-Haft.

Nach der Befreiung
Nachdem die Gefangenen durch Einheiten der US-Armee am 29. April 1945 befreit worden waren, nutzte die amerikanische Militärregierung das ehemalige Häftlingslager als "Displaced Persons Camp". Ab Juli 1945 diente das Areal als Internierungslager für NS-Täter; 1948 richtete die Bayerische Staatsregierung dort ein Flüchtlingslager ein.

Die KZ-Gedenkstätte Dachau
Dank der Initiative der Überlebenden, die sich 1955 zum "Comité International de Dachau" (CID) zusammengeschlossen hatten, konnte das ehemalige Häftlingslager in einen Gedenk- und Erinnerungsort umgewandelt werden. Im Mai 1965 wurde die KZ-Gedenkstätte Dachau mit einer ersten Dokumentarausstellung eröffnet.
Im Jahr 1997 begann die Umgestaltung der KZ-Gedenkstätte Dachau. Eine neue Hauptausstellung konnte 2003 eröffnet werden. Das Leitmotiv der Ausstellung, die bis heute zu sehen ist, folgt dem „Weg der Häftlinge“. Das Schicksal der Verfolgten wird von ihrer Einlieferung, dem Leben, Leiden und Sterben im Lager bis zur Befreiung dokumentiert.
Die Bayerische Staatsregierung übergab die Trägerschaft der KZ-Gedenkstätte Dachau sowie der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg 2003 der neu gegründeten "Stiftung Bayerische Gedenkstätten". Die Aufgabe der Stiftung besteht darin, die Gedenkstätten als internationale Lern- und Erinnerungsorte für künftige Generationen zu erhalten und zu gestalten.

Ziel der KZ-Gedenkstätte Dachau ist es bis heute, an das Leiden und Sterben der Häftlinge zu erinnern und eine Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen zu fördern.

Vorstellungsbild: Stefan Müller-Naumann

Neuheiten

Version 1.0.1

Im Zuge unserer regelmäßigen Updates beheben wir kleinere Fehler und optimieren wir die bestehenden Funktionen der App.
Wir wünschen viel Spaß!

App-Datenschutz

Der Entwickler, Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, hat darauf hingewiesen, dass die Datenschutzrichtlinien der App den unten stehenden Umgang mit Daten einschließen können. Weitere Informationen findest du in den Datenschutzrichtlinien des Entwicklers.

Keine Daten erfasst

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